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DIE LINKE: Einschränkung des Elternwillens wäre abenteuerlich – Selektion ist der falsche Weg
Montag, 30. November 2009

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat den Vorstoß der FDP zur Einschränkung des Elternwillens bei der Auswahl der Schulform scharf kritisiert. Die FDP hatte auf ihrem Parteitag am Wochenende einen Eingangstest für das Gymnasium für den Fall gefordert, dass der Elternwille und die Empfehlung der Lehrer nicht übereinstimmen. „Der geforderte Eingangstest für das Gymnasium ist ein Generalangriff auf den Willen der Eltern in Niedersachsen“, sagte Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion. Es sei abenteuerlich, wenn bei Kindern im Alter von zehn Jahren ein einziger Test über deren lebenslange Bildungschancen entscheiden könnte. „Die Kinder stehen dadurch von Anfang an unter einem ungeheuren Leistungsdruck“, so Reichwaldt. Ein solcher Test werde außerdem dazu führen, dass Eltern alles für eine Gymnasialempfehlung tun werden. „Jene Eltern, die sich eine gute Nachhilfe für ihre Kinder leisten können, haben klare Vorteile gegenüber ärmeren Familien“, sagte Reichwaldt. Die Spaltung der Gesellschaft werde somit weiter zementiert.

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Großburgwedeler Gedenkstein mit Namen von SS-Schergen ist Schandfleck für Region Hannover
Samstag, 7. November 2009

Bürgermeister Hoppenstedt als Moderator gescheitert

DIE LINKE in der Regionsversammlung schließt sich der Kritik der deutsch-israelischen Gesellschaft und des Simon-Wiesenthal-Centers an der Gedenkstätte in Großburgwedel an. Damit will die Stadt Burgwedel an gefallene Soldaten und Männer der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg erinnern. Das Denkmal, das auch international bei jüdischen Organisationen und Medien für Aufsehen gesorgt hat, soll am Volkstrauertag enthüllt werden. Dagegen wollen AntifaschistInnen demonstrieren, und das Denkmal hat eine lange Vorgeschichte.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 7. November 2009 )
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Wir machen weiter! Bundesweiter Bildungsstreik!
Samstag, 7. November 2009

Gemeinsamer Aufruf von Campus Grün, Juso Hochschulgruppe und DIE LINKE.SDS Leibniz Universität Hannover

Wir machen weiter! Bundesweiter Bildungsstreik am 17 November: Treffpunkt 12 Uhr Steintor

Das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Jahren allen Warnungen von Experten und schlechten Ergebnissen bei PISA zum Trotz konsequent

weiter marktorientiert umgebaut worden. Floskeln der herrschenden Politik wie „Chancengleichheit“ oder „gleiche Bildungschancen“ finden in der Realität keine Entsprechung. Das Schul- wie auch das Hochschulsystem gehören zu den selektivsten aller Industrieländer. Die so genannten Bildungschancen sind heute mehr denn je von der sozialen Herkunft und dem Geldbeutel der Eltern abhängig. In den Schulen sorgen Essensgeld, kostspielige Nachhilfe, die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit und die zunehmende Zahl von Privatschulen dafür, dass auch Schulbildung längst nicht mehr zum Nulltarif zu haben ist. Durch die Einführung von Studiengebühren in Niedersachsen steht der Hochschulzugang immer weniger Menschen offen, gerade für Kinder aus finanzschwachen Verhältnissen stellen Studiengebühren eine nahezu unüberwindbare Hürde da.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 7. November 2009 )
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Warm-Up zum Bildungsstreik 2009
Samstag, 7. November 2009

 Im Juni 2009 sind in über einhundert Städten 270.000 SchülerInnen, Studierende, Azubis, Lehrende und GewerkschafterInnen gemeinsam auf die Straße gegangen, um gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem zu protestieren. Allein in Hannover waren es über 10.000 TeilnehmerInnen. Trotz großer Aufmerksamkeit - zentrale Forderungen wurden nicht erfüllt.

Eine Woche vor dem Bildungsstreik wollen wir uns schon mal mit wichtigen Fragen "aufheizen": Welche Schlüsse lassen sich aus den Bildungsprotesten der letzten Jahre für uns ableiten? Wie kann außerparlamentarischer Protest und parlamentarische Arbeit für den Bildungsstreik produktiv werden? Welche strategischen Handlungsmöglichkeiten haben wir? Und wie können wir die nächsten Wochen des Bildungsstreiks kreativ gestalten und was ist schon geplant?

All dies wollen wir mit Euch diskutieren. Als Gäste haben wir dafür eingeladen:

· Victor Perli, wissenschaftspolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion,

· Daniel Josten, ehemaliger Geschäftsführer des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren in Niedersachsen und

· Christian Oberthür, Bildungsbündnis Hannover

Wann? Dienstag, 10. November 2009 um 19 Uhr

Wo? Conti-Hochhaus, Königsworther Platz 1, Raum 1214 (12. Etage)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 7. November 2009 )
 
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